STS-107 Caramba Tagebuch 4 - Über das Weltraumprogramm

Das Weltraumprogramm kann auf mehrere verschiedene Wege gesehen werden:

  1. Der Wettkampf des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion
  2. Brutkasten für Technologie
  3. Manifestation von den Menschen angeborenem Antrieb und Neugier

Der Kalte Krieg hat das Weltraumprogramm in seinen frühen Jahren sicherlich angetrieben. Wohlverdiente Anerkennung geht an die sowjetischen Wissenschaftler, Techniker, Piloten und andere die den ersten Weltraumflug eines Menschen durch Yuri Gagarin am 12. April 1961 möglich gemacht haben. Heute wird dieses Datum weltweit mit "Yuri's Night" Parties gefeiert. Auf den Fersen von Gagarins Flug schoss eine US Mercury Alan Shepard am 5. Mai 1961 in den Weltraum. Die konkurrierenden US/sowjetischen Weltraumprogramme, aufgefasst als das Rennen zum Mond, kulminierten mit der erfolgreichen Landung der US Apollo 11 am 20. Juli 1969 auf dem Mond. Weitere Apollo Missionen kehrten zum Mond zurück, gefolgt vom Andocken in der Erdumlaufbahn mit einer sowjetischen Sojus, und dem Abschießen von Skylab, der ersten US Weltraumstation. Kalpana erzählte dass sie das Punjab Engineering College in Chandigarh, Indien, besuchte als das Letztere aus dem Orbit fiel und da gab es einen Ausbruch von Babies die zu seinen Ehren benannt wurden: Skylab Singh, bitte bekenne Farbe. Das Space Shuttle Programm begann Operationen in der Umlaufbahn mit dem ersten Flug der Columbia am 12. April 1981. die Mir Weltraumstation überlebte die Auflösung der Sowjetunion und endete ihre Karriere damit dass sie russische Besatzungen beherbergte die von NASA- und europäischen Space Agency Astronauten als Vorbereitung auf die internationale Weltraumstation verstärkt wurden. Obwohl Mir seine Nützlichkeit überlebt hatte - und ihr geplantes Dasein im Orbit bei weitem überlebt hatte - war ihr Ableben ein trauriges Ereignis für viele die im Weltraumprogramm involviert waren, ungeachtet der Nationalität. Genau so wie Gagarins erster Flug, die Apollo 11 Mondlandung, die Mars Lander und Rover, das Space Shuttle, repräsentierte die Mir menschliches Streben ebenso wie sie die Errungenschaften des sowjetischen/russischen Weltraumprogramms repräsentierte.

Die Internationale Weltraumstation, die gegenwärtig im Orbit im Bau ist, ist mehr als eine technische Aufgabe. Einer ihrer vorrangigen Zwecke ist es, internationale Kooperation voranzutreiben. Die am meisten sichtbaren Präsenzen auf der Weltraumstation sind USA und Russland; wie auch immer, andere teilnehmende Nationen schließen Brasilien, Kanada, Japan, Frankreich, Niederlande, Spanien, Deutschland, Italien, Belgien, Dänemark, Norwegen, Schweden und die Schweiz ein. Es gibt einen konstanten Austausch von Personal innerhalb der Programme der unterschiedlichen Nationen, oft mit wesentlichen Zeitperioden die damit verbracht werden, in den gegenseitigen Einrichtungen zu arbeiten. Zum Beispiel hat die NASA eine Wohnanlage in Star City außerhalb von Moskau gebaut um für die fortlaufende Präsenz von US Astronauten und Technikern zu sorgen die beim russischen Weltraumprogramm mitarbeiten. Umgekehrt wurde von russischen Kosmonauten bekannt dass sie in den Geist von Houston verfielen, soll heißen Cowboyhüte und Countrymusik die aus Pickup Trucks plärrt.

Kalpanas erste Mission, STS-87, schloss Besatzungsmitglieder von japanischen und ukrainischen Weltraumagenturen ein, was in Public Relation Reisen für die Besatzung und deren Partner zu beiden dieser Länder nach dem Flug führte. Während der Reise in die Ukraine war ich insbesondere beeindruckt von der Aufnahme die die Besatzung in der Bevölkerung fand. Als wir uns der Heimatstadt des STS-87-Besatzungsmitglieds Leonid Kaydenuk außerhalb von Chernivtsi in der westlichen Ukraine näherten, säumten die Leute die Straßen, Polizisten salutierten und ein großes Willkommen wartete auf uns als wir den Bus verließen. Bei verschiedenen Veranstaltungen sowohl in der Ukraine als auch in Japan, oft mit High School und Studenten im Universitätsalter als Helfer, war die Sprache oft nur eine geringfügige Barriere für das Verständnis da die Begeisterung für den Weltraumflug greifbar war. Es ist wert zu bedenken dass der erste Mensch der seinen Fuß auf den Mars setzen wird beinahe sicherlich in der selben Altersgruppe ist wie die vorher erwähnten Studenten; wer auch immer mit einem Antrieb daherkommt (Warpantrieb irgendjemand?) der den Menschen dazu in die Lage versetzt weite rund schneller im All zu reisen könnte der Klassenkollege dieses ersten Marserforschers sein.

Die International Space School Foundation in Houston sponsert jeden Sommer Studenten im High School Alter von überall auf der Welt zu einem zweiwöchigen Eintauchen in das Weltraumprogramm im Johnson Space Center. Bis jetzt haben Studenten aus allen Ländern die auf der Internationalen Raumstation vertreten sind das Sommercamp besucht. Zwei der am meisten beeindruckenden Teilnehmer bis jetzt waren aus Südafrika, ausgesucht mit der Hilfe von Winston Scott, einem afroamerikanischen Astronauten und STS-87 Besatzungsmitglied, der dieses Land zweimal im Zusammenhang mit seinem Weltraumflug besucht hat. Die zwei High School Studenten aus einer kleinen Township, die Plätze für 2001 gewonnen haben, sind, ungeachtet dessen dass sie aus weniger als wohlhabendem Hintergrund stammen, brillante und enthusiastische junge Leute die, indem sie das Beste aus ihren Umständen machen, den menschlichen Antrieb etwas zu leisten und zu erforschen veranschaulichen.

J P Harrison

"Das Vorangegangene sind die persönlichen Beobachtungen von Jean-Pierre Harrison und stellt kein offizielles Statement oder Bestätigung durch die NASA oder irgendeines NASA Angestellten oder Auftragsnehmer dar."

Commander Husband
Commander
Rick D Husband
Pilot
William C McCool
Payload Commander
Michael P Anderson
Mission Specialist
Kalpana Chawla
Mission Specialist
Laurel B Clark
Payload Specialist
Ilan Ramon
Mission Specialist
David M Brown

Links:
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International Space School Foundation
South African Participation at International Space School 2001


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