Titelliste ‚One Eye To Morocco':

1. One Eye To Morocco (Gillan/Morris)
2. No Lotion For That (Gillan/Morris)
3. Don't Stop (Gillan/Appleby)
4. Change My Ways (Gillan)
5. Girl Goes To Show (Gillan/Morris)
6. Better Days (Jackson)
7. Deal With It (Gillan/Morris)
8. Ultimate Groove (Jackson)
9. Sky Is Falling (Gillan/Morris)
10. Texas State Of Mind (Jackson)
11. It Would Be Nice (Gillan/Morris)
12. Always The Traveller (Gillan/Morris)

Hallo allerseits,

Einige Informationen über meine neue Aufnahme - One Eye to Morocco - offiziell veröffentlicht am 6. März 2009..

Ich war im jüdischen Viertel von Krakau und hörte den damit in Beziehung stehenden Geschichten von Oskar Schindler zu als die Stimme verklang - und dann zurück kam…

‚Ah, Ian, du hast ein Auge nach Marokko.'

So sagte Tommy Djiubinski.

Er hatte mitbekommen wie mein anerkennender Blick der Aura eines eleganten Gastes nachfolgte, als sie in ihrer persönlichen Wolke von Moschus fortschwebte.

Zuerst entging mir die Bedeutung; bis ich den zweiten Teil der Redensart hörte.

In seiner Gänze (und in Polen) kann ‚Ein Auge nach Marokko und das andere nach dem Kaukasus' eine schielende Person beschreiben. In England würden wir es ein ‚wanderndes Auge' nennen, ob es nun in einem körperlichen Zusammenhang faul ist oder in einem weniger prosaischen Sinne aktiv herumwandernd.

Ein paar Jahre später (2008) war da eine Lücke im Kalender von DP als sich mit dem Dahinscheiden von Brenda - Roger Glover's großartiger Mutter eine große Betrübnis ereignete.

Also kehrte ich nach Buffalo zurück und wendete meinen Geist anderen Dingen zu. Mehr als dreißig Lieder in unterschiedlichen Stadien der Vollendung zankten sich um Anerkennung - ich, ich, iiiiiiich…..

Da gab es eines das ich mit Steve Morris geschrieben hatte, das aus dem Rest als natürlicher Brennpunkt für den Prozess der Reduktion herausragte. Indem es als Titeltrack endete wurde es zum Maßstab für die Auslese für ein Album das schon einen Pulsschlag hatte.

Während ich die Texte vervollständigte wurde ich zurück nach Krakau und Tommys ironischem Kommentar gezogen. Da war eine perfekte musikalische Metapher; Deep Purple stellten den Kaukasus dar und Marokko das gegenwärtige Projekt - mein exotischer vorübergehender Aufenthalt…

…auf dem ich alleine in meinem Zimmer sitze, darauf warte dass mich niemand anruft, verloren in meinem eigenen Traum.

Es war eine bewusste Entscheidung, auf ein Rock-Schlagzeug zu verzichten und ihr werdet die vollständige Abwesenheit von Gitarren- und Keyboardsoli bemerken - davon bekommen wir die besten von allen von DP. Daher ist die Instrumentation mehr verführerisch als antreibend (que?).

Wir probten den größten Teil einer Woche in Buffalo, dann überquerten wir die Friedensbrücke und fuhren nordwärts dem Ontario See entlang zu den Metalworks Studios in Mississauga, wo die Basis-Spuren in drei Tagen aufgenommen wurden. Sodann arbeitete ich sie mit dem meister (Nick Blagona) in seinem Studio nahe bei Dundas auf.

Michael Lee Jackson (MLJ) war da seit dem Anfang, er bot was nur als ganzheitlicher Beitrag bezeichnet werden kann.

Die Musiker waren: MLJ - Gitarre, Rodney (jetzt ohne Kugel im Nacken) Appleby - Bass, Howard Wilson - Schlagzeug, Steve Morris - Gitarre, Joe Mennonna - Saxophon, Lance Anderson - Hammond Orgel, Jesse O'Brien - Keyboard.

Ich danke euch, bis dann, ig

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