Dear Friends

DF43 - Durch orange getoente Brillenglaeser & GI Tour Retrospektive

11. Oktober 2006

Liebe Freunde,

mir ist aufgefallen, dass Nordkorea gestern morgen einen Miniatomsprengkopf getestet hat. Die Amerikaner waren schnell mit der Ansage, dass die New Cooler Bomben, die sie auf Nagasaki und Hiroshima abgeworfen haben, im Vergleich dazu riesig waren; viel, viel groesser !!!!

Es scheint, dass Nordkoreas Praesident PingPong beunruhigt ist. Er hat nicht verstanden was Praesident BushBush meinte, als er sagte - ohne Zweifel von dem hoechstexistentiellen Donald H. NukonNukon angeregt -'.... Wir werden schlechtes Verhalten nicht mit Friedensvertraegen belohnen.' Dieses war die Antwort auf Praesident PingPongs grosszuegiges Angebot, alle Arbeit an nuklearer Entwicklung abzubrechen; als Gegenleistung fuer eine Garantie fuer konsistente Oelvorraete, die unter von Amerika und seinen Alliierten in 2002 auferlegten Sanktionen gestoppt wurden (wie in der Ausgabe des Executive Intelligence Review) vom 22. November 2002 gelesen ) - und einen Nichtangriffspakt zu vereinbaren.

So lasst uns das richtig verstehen '... alles was wir tun muessen ist Oel an diese Leute zu verkaufen und zu versprechen, keine Bomben auf sie abzuwerfen und sie werden ihre Nuklearanlagen genau in diesem Moment schliessen?'

Jetzt will Praesident PingPong direkte Gespraeche mit Amerika. Das ist ein wirklich provokativer Schritt und ich denke, wir koennen das ganze Chaos sehen das vor uns liegt, wenn wir die Ausuferung nach Gespraechen zu verlangen unangefochten lassen. So, durchaus richtig meiner unbedeutenden Meinung nach, wurde ihm nahegelegt sich zu verpissen!

Alle Hauptakteure verurteilen diesen provokativen Akt als eine Bedrohung von internationalem Frieden und Sicherheit. Natuerlich haben sie Recht. Es ist eine Tatsache, dass die Nordkoreaner ein riesiges Katapult gebaut haben, das vielleicht in der Lage sein wird die Rakete die fuer den Abschuss gebraucht wird - ihre neuen Waffe - mindestens vierhundert Meter zu schleudern. Sie warten nur noch auf die Lieferung einiger Waffen des Elastikgrades aus Teherans Atom-Schluepferfabrik.

Mittlerweile hat Grossbrittanniens Praesident BlahBlah, in einem verzweifelten Versuch sein kuerzlich erworbenes Image als ein PudelPudel abzustreifen, angekuendigt - nach einer robusten und detaillierten Zweiminutendebatte waehrend der Praesidentenfragestunde im regulaeren Mittwochstreffen der britischen Ratsversammlung im Westminster - das Grossbrittannien im Alleingang 200 Territorialarmeesoldaten nach Nordkorea schicken will, um die Situation zu entschaerfen, die Bevoelkerung zu befreien, die Koreaner wiederzuvereinen und generell Frieden und Demokratie in das ganze Gebiet zu bringen, bevor wir unsere neuerschaffene Dominanz der Region als Basis fuer eine Invasion Burmas nutzen werden, weil die wirklich bald dran sind.

Es wurde im Ministerium fuer Kriegslust nicht nicht-bemerkt, dass die neue Generation von Kriegsreportern alle komplett lau sind. Und deswegen - weil Kate Adie und John Simpson als Vorkaempferwaffen ausgelaufen sind - wurden die Territorialarmee Truppen mit den neuesten und staerksten Kohlenstofffaser-Katapulten ausgeruestet. Auch, und das ist am erschreckensten, haben sie jetzt Murmeln als Munition, um die Trockenfruechte zu ersetzen die ueber die Jahre hinweg so gut gedient haben aber nun ineffektiv sind, im Angesicht der modernen Rhetorik, Ironie und Uebertreibung.

Als er nach Darfur gefragt wurde, sagte BlahBlah ' Ich habe gerade Generalsekretaer BonoBonoGeldof am Telefon und ich kann doch nicht mehr darueber sagen! Die GanjaWeed Armee zittert in Erwartung einer schrecklichen Portion und die extremitaetslosen Fluechtlinge sind wild dabei fuer diesen mutigen Schritt zu applaudieren - das wird auch Zeit, verdammt noch mal!!!! Gut gemacht BlahBlah.

Nun bin ich erholt und wieder bei der Arbeit nach einer fantastischen Sommerpause in Nordamerika. Eine Veraenderung ist genau so gut wie eine Erholungspause, sagt man, und ich sage was fuer ein Spass es war; einen Bus und eine naechtliche Buehne mit Michael Lee Jackson, Dean Howard, Joe Mennonna, Rodney Appleby und Randy Cooke zu teilen. Was fuer eine Band!!! Vielen Dank Jungs, ich habe jede Minute genossen. Wir werden das alles nochmal machen im Januar und Februar 2007, mit Australien angefangen. Die Australiendaten werden naechste Woche hier auf Caramba und auf allen angebundenen Seiten veroeffentlicht werden. Auch ein Dankeschoen an alle bei immergent, aber besonders an Stacy Paris, die jeden Tag solch gediegene Arbeit geleistet hat und beinahe alles auf Film aufgenommen hat.

An einem Tag notierte ich: Diagonale Fluesschen rasen die Busfenster ausserhalb meines privaten Bueros im hinteren Teil herunter, das hinter den zwoelf Kojen liegt, von denen momentan neun belegt sind. Es regnet draussen und es ist auch mehr als nur ein wenig nass drinnen. Aber die Kombuese ist jetzt geschlossen; wir rasen durch die Nacht. Unser Bus, unser Flaggschiff; kommandiert vom Vortrefflichen Les durch Wind und Sturm, Nacht und Tag, gefaehrlich kreuzende Stroeme, staedtische Ausserirdische und Grenzposten, wo die Vorsteher - seinen Vietnamveteranenstatus beachtend - uns mit rarem Entgegenkommen durchwinken.

Moose Jaw, Medicine Hat, Red Deer, Stony Plain, Pocahontas, Jasper, Blue River und Hope, wo das andere Bein von Hardrock Pete residiert. Wenn ihr euch erinnert - waehrend meine Gitarre von der Rueckbank meines Autos gestohlen wurde - wurde das Haus des alten ausserordentlich geschickten Silberbergmanns auf einem Abhang gebaut. Sie sagten, das eines seiner Beine in Calico lebt und da ging ein Geruecht herum, dass das andere in Hope leben wuerde. Also hielt ich meine Augen offen - das ist so schmerzhaft - aber ich habe es bei dieser Durchfahrt nicht gesehen, aber es koennte fuer die Windseite unsichtbar vorbeigekommen sein.

Der Grund dafuer die Kapitaenskabine im Heck dieses schoenen Schiffs zu nehmen, war nicht um Distanz zur Band und Crew zu halten - fuer all die ich einen hohen Grad an Zuneigung und Respekt entwickelt habe - sondern um die uebrigen rasenden Stunden zu nutzen; diese wertvollen Zeiten in denen von mir nicht verlangt wird professionell zu funktionieren. Ich habe angefangen, an meinem Buch zu arbeiten, dem politischen Thriller (wir werden sehen, Editor)der im vollgestopften Wirrwarr meines Geistes blueht, seit die Samen vor ungefaehr zehn Jahren in guter Gesellschaft waehrend des Konsumierens einer ungeraden Menge an krossen und aromatischen halben Enten im China Beach Restaurant in Quarteira gesaeht wurden. Ich konnte mich nie richtig an das Konzept einer halben Ente gewoehnen, deshalb hat es eine Weile gedauert.

Auf dieser auserlesenen kleinen Gillan's Inn Kneipentour sind wir bisher mit Besuchen von Jeff Healey (Toronto) und Roger Glover (NYC) sowie vielen talentierten Musikern vor Ort gesegnet worden; der bemerkenswerteste war der Theremin Spieler in DC - meiner unbedeutenden Meinung nach nur uebertroffen von dem mongolischen Nasenfloetisten, mit dem ich einmals in einem Zoo im Bangkoker Hinterland gejammt habe, und natuerlich von Yvonne der Tigerdame in Argentinien, die eine bizarre Version von 'Smoke'spielte, zu einem Rhythmus, den ich nie voellig verstanden habe.

Ich habe keinen Grund, die unerwarteten Auftritte von Lars Ulrich in San Francisco anzuzweifeln. Und in Los Angeles gibt es die eindeutige Moeglichkeit, dass mein alter Mucker Ronnie James Dio und DP's Produzent und excellenter Musiker Michael Bradford uns die Gunst eines schnellen Traellern und Schrammeln gewaehren werden.

Als ich ein Jugendlicher war, presste ich mich gegen die Buehne des oertlichen Szenetreffs, um Cliff Bennett und die Rebel Trousers und andere solche Killergruppen zu sehen. Ich haette alles gegeben - sogar einen figuerlichen rechten Arm- fuer die Moeglichkeit hinaufzugehen und einen Song zu singen, eine Backgroundstimme oder alles moegliche eben, um mitten da-zwischen zu sein....wobei 'da' der unbeschreibliche, offensichtlich unerreichbare Ort war, den mit konventionellen Methoden zu erreichen es einige Jahre fuer mich kosten wuerde.

Also, wie aus Logik, kam uns der Gedanke -'uns' meint eigentlich 'ihnen', die sehr klugen Leute von immergent records in L.A. - dass es da draussen einige unbekannte Musiker geben koennte, die gerne fuer ein paar Minuten mit meiner Band auftreten wuerden. Aber wie wuerden wir sie finden? Ein Wettbewerb natuerlich....

Ich sprach mit Don Sanchez vom (Fernsehsender) ABC im Phoenix Hotel in San Francisco, mit seinem exklusiven Pool, der nicht auf Kamera aufgenommen werden darf - auch nicht als Hintergrund eines gefilmten Interviews. Er schien gut vorbereitet und alles lief glatt. Ein paar Tage spaeter bekam ich die Kopie einer herumkursierenden, abgeschnuerten Schmaehrede durch den aeusserst ehrenwerten D.K. Tedds von immergent. Manchmal passiert es; ein vergessenes Wort aendert den gesamten Wert eines Interviews.

Ich stimme mit DKT ueberein, dass die Band als zusammengebastelt zu beschreiben - wahrscheinlich achtlos, nicht boshaft - eine unerfreuliche Wahl an Worten und Schreibweise war. Senor Sanchez hatte offenbar keine Ahnung von der Existenzebene der gluecklichen Zufaelle auf der wir existieren und war wahrscheinlich von dem Konzept von Gaesten, die auf regulaerer Basis jammen, verwirrt. Das Problem mit solchen Dingen ist, dass sie sobald sie geschrieben sind nur selten korrigiert werden. Man kann gelegentlich ueber zweizoll Spalten am unteren Rand von Seite fuenf als eine Art von Entschuldigung fuer Schlagzeilen- Titelseiten-Verleumdungen stolpern, aber der Schaden ist immer schon angerichtet.

Noch gefaehrlicher als etwas das als Beleidigung wahrgenommen wird ist das journalistische Verbrechen durch Auslassen zu Luegen. Was ich sagte war in etwa '....in Fernsehshows wie X Factor und American Idol wuerden Typen wie Jimi Hendrix, Bob Dylan, Keith Moon usw. nicht ueber das Vorsingen/spielen im Gemeindesaal hinauskommen, weil sie nicht dem gewuenschten Profil entsprachen, nicht 'angepasst' waren oder eine andere nichtige Bedingung, die von den Dummschwaetzern in der Jury bestimmt wurde, nicht erfuellten. Was Sanchez druckte war.....'aber letzte Nacht, im Slim's in San Francisco trat er mit einer zusammengewuerfelten Gruppe auf, da er nach Musikern vor Ort suchte, die er mit nach Vegas nehmen wollte, um dort mit ihm aufzutreten.' 'Und Jimi Hendrix, Bob Dylan. Diese Jungs haetten es in diesen Shows nicht ueber das Vorspielen im Gemeindesaal hinaus geschafft.'

Im achtlosen Schmutz der Dinge ist das schwer zu uebertreffen, aber das macht mir nichts aus, denn es hat mir den Anlass gegeben in diesem DF noch ueber etwas anderes herumzunudeln. Wie auch immer, bitte bedenkt ein paar andere - viel groessere - historische Fehler; nur ein fehlplaziertes Wort oder ein Zitat hier und da... 'Hitler war so ein Suesser...' Sagte Eva; 'Joe Stalin hatte uebel wollenden Koerpergeruch...' aber abgesehen davon; 'Iwan der Schreckliche...' Das war nur ein Tippfehler, seht ihr was ich meine? Er war eigentlich am Hofe unter dem Spitznamen 'Iwan der Sagenhafte' bekannt, scheinbar ein klasse Kerl; 'Unser alter Freund und Verbuendeter Saddam...' Alles was ihr tun muesst ist den Zustand und die Infrastruktur von Irak und den Umriss von Baghdad zu vergleichen als er der Boss war, mit dem Zustand heute - seit Blur (Anm. der Uebersetzerin - Tony Blair hier als 'Unklar' bezeichnet) und Co. die gluecklichen Bastarde befreit haben und die Demokratie eingefuehrt haben. Wenigstens hatte SaddamSaddam den Anstand sein Massakrieren auf die zu beschraenken, die eine klare und gegenwaertige Gefahr fuer sein Wohlergehen waren. Das ist Chaos in Aktion.

Der vortreffliche Les wusch die Insekten von der Stirnseite unserer Galeone. Unser Ex-Helikopter-Maschinengewehrschuetze bog sich vor Lachen, als ich ihm das grosse Schild im Schaufenster der Flying 'J' Tankstelle in der Wildnis von Utah zeigte.


Grad der Gefahr fuer die Innere Sicherheit ist heute

Orange

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Hey Jungs, reisst euch zusammen,

Cheers,

Ian Gillan

Copyright © Ian Gillan 2006

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